Der Hauptvorteil halbautogener Mühlenauskleidungen liegt in ihrer umfassenden Anpassung an Materialeigenschaften und Betriebsbedingungen. Hochwertige Auskleidungen reagieren auf die extreme Umgebung mit „hohen Stößen, hohem Verschleiß und hoher Belastung“ in halbautogenen Mahlwerken und erzielen durch Materialinnovation und Strukturoptimierung drei wichtige Durchbrüche:
Hervorragende Verschleißfestigkeit: Durch die Verwendung von hochmanganhaltigem Stahl (z. B. ZGMn13), verschleißfestem legiertem Stahl (z. B. NM450/NM500) oder Gummiverbundwerkstoffen und speziellen Wärmebehandlungsprozessen wie Abschrecken und Anlassen kann die Oberflächenhärte der Auskleidung über HB300 liegen und so Schnitt- und Druckverschleiß beim Erzmahlen wirksam widerstehen. Beispielsweise können Auskleidungen aus hochmanganhaltigem Stahl bei der Verarbeitung von mäßig hartem Eisenerz eine Lebensdauer von 8.000 bis 12.000 Stunden erreichen, was drei- bis fünfmal länger ist als herkömmliche Stahlplattenauskleidungen, wodurch die Ausfallzeit für den Austausch erheblich reduziert wird.
Hervorragende Schlagfestigkeit: Die Auskleidungen haben ein „bogenförmiges Fitting“-Design, das eng an die Innenwand des halbautogenen Mahlzylinders angepasst ist. Gleichzeitig wird durch die Verdickung wichtiger Belastungsbereiche (z. B. Endkappen- und Zylinderlaufbuchsenkanten) ein doppelter Schutz durch „Dämpfung und Schlagfestigkeit“ geschaffen. Beim Aufprall großer Erzblöcke mit einem Durchmesser von 1 bis 2 Metern und einem Gewicht von mehreren Tonnen kann die Aufprallkraft schnell verteilt werden, wodurch Risse oder Verformungen der Auskleidung verhindert und ein kontinuierlicher Anlagenbetrieb sichergestellt werden.
Reduzierter Widerstand und Energieeinsparung: Einige neue Arten von Auskleidungen (z. B. Gummiverbundauskleidungen und Auskleidungen mit Wellstruktur) reduzieren den Gleitreibungswiderstand des Erzes im Inneren des Zylinders durch Optimierung der Oberflächentextur und reduzieren so den Stromverbrauch der halbautogenen Mahlmühle. Daten zeigen, dass halbautogene Mühlen mit gewellten Gummiauskleidungen 15 bis 20 % mehr Energie einsparen als solche mit herkömmlichen Stahlplattenauskleidungen. Gleichzeitig wird die Übermahlung von Erzen reduziert und die Ausbeute bei der anschließenden Mineralverarbeitung verbessert.